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    Heizölpreisentwicklung: aktueller Heizöl-Marktbericht

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     (Quelle: FastEnergy)

    Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise können 50-Dollar-Marke nicht halten!
    (27.05.2016) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben die gestern zeitweise überschrittene 50-Dollar-Marke nicht bis Börsenschluss verteidigen können und gingen schließlich mit Verlusten aus dem Handel. In Folge werden voraussichtlich auch die Heizöl-Notierungen deutlich leichter in das Wochenende starten.

    Aktuell stehen die Juli-Kontrakte der europäischen Ölsorte "Brent" bei 49,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" kostet zur Stunde 49,10 Dollar. Der Euro zeigt sich bei Kursen um 1,1190 US-Dollar weitgehend stabil.

    Abbauten bei den US-Ölbestände, Lieferprobleme in Nigeria und die Streiks in Frankreich haben dazu geführt, dass die Rohölpreise gestern zeitweise über die psychologisch wichtige 50-Dollar-Marke geklettert sind.
    Unterstützend wirkten auch noch die guten Konjunkturdaten vom Mittwoch aus Deutschland, wo sowohl der Gfk-Konsumklimaindex, als auch Ifo-Geschäftsklimaindex über den Erwartungen lagen.
    Aus den USA wurde gestern ein Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von 278.000 in der Vorwoche, auf 268.000 vermeldet. Die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter sind im April um 0,4 Prozent und somit stärker als erwartet angestiegen und auch die anstehenden Häuserverkäufe konnten die Prognose von plus 0,6 Prozent mit 5,1 Prozent deutlich übertreffen.
    Hinzu kommt, dass derzeit immer mehr Investmenthäuser ihre Preisprognosen für Rohöl nach oben korrigieren, was zusätzlich für bullishe Stimmung sorgt.

    Am Devisenmarkt konnte sich der Euro weiter stabilisieren und von den guten Wirtschaftszahlen aus Deutschland profitieren. Zudem gibt es im Markt plötzlich Zweifel, ob die US-Notenbank die Zinsen tatsächlich schon im Juni anheben wird.

    Wie eingangs bereits erwähnt, werden die Heizöl-Notierungen hierzulande aller Voraussicht nach mit durchaus spürbaren Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten. Aktuelle Berechnungen lassen ein Minus in einer Größenordnung von 0,7 bis 0,9 Cent pro Liter erwarten, was angesichts von Urlaub, Brückentage und warmen Sommerwetter derzeit aber nur wenige Verbraucher zu Kenntnis nehmen.

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