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    Heizölpreisentwicklung: aktueller Heizöl-Marktbericht

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     (Quelle: FastEnergy)

    Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise fallen auf tiefsten Stand seit Anfang April!
    (29.07.2016) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben gestern den fünften Handelstag in Folge nachgegeben und sind auf den niedrigsten Stand der letzten vier Monate gefallen. Erfreulicherweise gilt dies auch für die Heizöl-Notierungen, die heute aller Voraussicht nach ebenfalls mit weiteren Abschlägen in den letzten Handelstag der Woche starten werden.

    Aktuell stehen die September-Kontrakte der europäischen Nordsee-Ölsorte "Brent" bei 42,65 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl "West Texas Intermediate" (WTI) kostet zur Stunde gut 41 Dollar. Der Euro kann sich bei Werten um 1,1075 US-Dollar gut behaupten.

    Der Ölmarkt ist wieder stark angeschlagen und auch gestern starteten die Rohölpreise mit nachgebender Tendenz in den europäisch geprägten Handel.
    Dabei gab es eigentlich gute Konjunkturdaten, denn in Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen per Juli stärker zurückgegangen als erwartet und die EU Geschäfts- und Verbraucherstimmung lag mit 104,6 Punkten ebenfalls über der Erwartung von 103,7 Zählern.
    Nach einer kurzen Zwischenerholung brachen die Futures am Nachmittag erneut ein, als aus den USA unerwartet schlechte Arbeitsmarktdaten vermeldet wurden. Hier sind die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung von 252.000 in der Vorwoche auf 266.000 angestiegen und auch die weitergeführten Gesuche lagen leicht über der Prognose.
    Hauptbelastungsfaktor für den Ölkomplex ist und bleibt aber die derzeitige Überversorgung und die wieder steigenden Bestände.
    Allerdings dürfte der Markt nach einem Rückgang von über zehn Prozent in wenigen Tagen mittlerweile auch sehr anfällig für eine technische Gegenbewegung sein.

    Am Devisenmarkt konnte sich der Euro im Vergleich zur Ölwährung US-Dollar, nach den Erkenntnissen aus der letzten US-Notenbanksitzung, stabilisieren und im Sog der guten Konjunkturdaten aus Europa zwischenzeitlich sogar weiter zulegen. Schlussendlich blieb aber nur ein kleines Plus übrig.

    Die Heizölpreise in Deutschland kennen derzeit nur eine Richtung und nach aktuellem Kenntnisstand sind erfreulicherweise auch heute wieder Abschläge in einer Größenordnung von rund einem halben Cent pro Liter zu erwarten. Der Monat Juli dürfte somit mit einer Bilanz von rund minus zehn Prozent zu Ende gehen. Allein in dieser Woche gab es einen Rückgang von mehr als sechs Prozent.

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