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Heizölpreisentwicklung: aktueller Heizöl-Marktbericht

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Heizöl-Markt aktuell: Ölpreise und Euro ziehen an!
(28.01.2015) Die Ölpreise an den internationalen Warenterminmärkten haben im gestrigen späten Handel Gewinne verbucht und auch der Euro konnte weiter zulegen. In Folge werden heute die Heizöl-Notierungen aller Voraussicht nach ohne große Veränderung in den Tag starten.

Aktuell stehen die März-Kontrakte der Nordsee-Ölmarke „Brent“ bei 49,15 US-Dollar pro Barrel, ein Fass US-Öl „West Texas Intermediate“ kostet zur Stunde 46,30 Dollar. Der Euro kann sich deutlich auf Werte um 1,1360 US-Dollar verbessern.

Bis in die Abendstunden gab es gestern einen sehr ruhigen Handel am Ölmarkt, wo es an neuen Markt relevanten Meldungen fehlte.
Lediglich aus den USA wurden am Nachmittag einige Konjunkturdaten veröffentlicht, die in Summe positiv ausgefallen sind.
Zwar gingen die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter per Dezember um 3,4 Prozent zurück, dafür konnte der Einkaufsmanagerindex aus dem Dienstleistungssektor per Januar die Erwartung mit 54 Punkten leicht übertreffen.
Auch die Verkäufe neuer Häuser und das Verbrauchervertrauen Conference Board lagen über der Analystenschätzung, sodass die Rohölpreise im späten Handel deutlich zulegen konnten.
Nach Börsenschluss veröffentlichte das American Petroleum Institute (API) dann ihre wöchentlichen US-Ölbestandsdaten und diese brachten wiederholt einen kräftigen Zuwachs von in Summe sieben Millionen Barrel, was den Ölkomplex heute Morgen leicht nach unten korrigieren lässt.

Am Devisenmarkt konnte der Euro auch gestern seinen Erholungskurs fortsetzen und kurzzeitig sogar die 1,14-Dollar-Marke überschreiten. Unter Händlerkreisen wird dies als technische Gegenreaktion auf die kräftigen Verluste der Vorwoche gewertet, denn aus fundamentaler Sicht sind die Gewinne kaum nachzuvollziehen.

So können die Währungsgewinne den Anstieg der Ölpreise weitgehend ausgleichen und die Heizöl-Notierungen gehen heute kaum verändert in den Handel. Die Nachfrage hat sich zwar in den letzten Tagen etwas beruhigt, doch sind die Auftragsbücher des Handels nach wie vor sehr voll und die Lieferzeiten entsprechend lang.

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